Am Anfang stand die Frage, weshalb sich Menschen und Computer nicht verstehen?
10 Futuristic User Interfaces
Aktuelle Entwicklungen im Interface Design zeigt Smashing Magazine. Bemerkenswert ist vor allem, dass viele der gezeigten Konzepte bereits realisiert wurden.Vieles deutet darauf hin, dass die Zeiten von Maus und Tastatur bald der Vergangenheit angehören. iPhone und Microsoft Surface sind hier nur der Anfang. Ubiquitous Computing ist der Begriff, der in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird. In Coburg wurde und wird auf diesem Gebiet bereits geforscht. An der Fakultät Informatik kann man von Prof. Dr. Thomas Wieland mehr zum Thema erfahren.
Wasserspiele
Der Designer Mike Burton nutzt die Idee eines Interaktiven Whiteboards auf sehr spaßige Art: Das Waterboard ist eine interaktive Installation bei der der Nutzer mit Wasser spielen kann, ohne naß zu werden. Durch ziehen von Linien kann man den Lauf des Wassers beeinflussen und es anschliessend mit den Händen 'auffangen'. httpv://www.youtube.com/watch?v=T1K-dTMpkRo
Evolution der Spielsteuerung
Der Interaktionsdesigner Nicolas Nova hat sich mit der Entwicklung der Spielsteuerung, seit bestehen von Videospielen, befasst. Sein Ergebnis: die Komplexität der Steuerungen hat extrem zugenommen. Daher war die Einführung der Wii-Steuerung (Nintendo) geradezu eine Revolution. Dank des intuitiven Bedienkonzeptes - Steuerung über Bewegungen - ist sie sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet.
Light Painting ist eine photographische Technik, in welcher Aufnahmen in der Regel nachts oder in abgedunkelten Räumen durch die Bewegung einer (oder mehrerer) in der Hand gehaltener Lichtquellen (oder durch Bewegung der Kamera) gemacht werden.
Dank Glow Doodle ist es nun möglich, diese Aufnahmen mit der eigenen Webcam zu machen:
Die Stadt Coburg hat mit dem ‘Digitalen Stadtgedächtnis‘ ein deutschlandweit einzigartiges Projekt realisiert. Anlässlich einer Ausstellung in Coburg haben wir einen neuer Zugangsweg zum Digitalen Stadtgedächtnis geschaffen:
(c) 2009 interaktionismus
Durch ein raumgreifendes Interface werden 100 Jahre Coburger Geschichte erfahrbar: Ein Screen kann von Besuchern entlang einer Zeitleiste verschoben werden. Abhängig von der Position des Screens auf dem Zeitstrahl, werden multimediale Informationen zur jeweiligen Jahreszahl angezeigt.
Die Installation soll helfen, die Digitale Spaltung zu Überwinden und Berührungsängste mit Digitalen Medien abzubauen.
Das ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe) ist eine weltweit einzigartige Kulturinstitution. Geleitet wird das ZKM von Professor Peter Weibel, der sich bereits in den 60er Jahren durch Aktionen mit Vertretern des Wiener Aktionismus in der Kunstszene einen Namen gemacht hat.
Ein neues Projekt befasst sich mit einem meiner Lieblingsthemen: Mobile Tagging. Vereinzelte versuche, die unschönen aber auffälligen 2D-Codes im Massenmarkt zu etablieren, sind bisher gescheitert. In diversen Kunstprojekten wurde aber bereits das Potential der Codes, als Knotenpunkte zwischen virtueller und realer Welt, aufgezeigt. Der 2D-Code ist entweder selbst die Information oder verlinkt zur Information. Zur Nutzung der Codes muss ein entsprechender Reader auf dem Handy installiert werden.
Im Jahr 2009 feiert das ZKM seine Gründung als Stiftung und Institution vor 20 Jahren. In diesem Jubiläumsjahr wird das ZKM einige technische Neuerungen in der Museumsvermittlung präsentieren, um dem Anspruch des ZKM, stets an der Front der Forschung mitzuwirken, zu genügen. Die erste Neuerung: der QR Code (Quick Response Code), einen zweidimensionalen Barcode. Mit dieser neuen tag-Lösung können Sie mit dem Museum auch jenseits seiner Öffnungszeiten, also zeitlich ungebunden, und ohne köperlich im Museum anwesend zu sein, also lokal ungebunden, kommunizieren und es als Plattform nutzen.
Die Bedienung von Computern mit Maus, Controllern oder Tastatur hat ausgedient. Nach der kleinen Revolution durch Nintendos Wii, präsentiert ausgerechnet Microsoft eine neue Art, Videospiele zu steuern und mit ihnen zu interagieren. Die neue Xbox 360 (‘Project Natal‘) wird einfach mit Gesten, Gesichtsausdruck und Stimme gesteuert. Project Natal funktioniert schon jetzt und soll 2010 erhältlich sein.
Was im Film Minority Report (2002) wie die Zukunft im Jahr 2054 aussieht, ist heute bereits Realität.
Bei der Vorbereitung des Films engagierte Steven Spielberg eine Gruppe von Zukunftsforschern, die eine Reihe von Zukunftsszenarien für das Jahr 2054 ausarbeiteten. Für Aufsehen sorgte vor allem das Touch-Interface mit dem Tom Cruise nach dem Möder fandet. Jetzt, sechs Jahre später, kündigt die US-Firma Oblong Industries an, G-Speak für den Verkauf entwickelt zu haben – ein Betriebssystem wie es Tom Cruise auf der Kinoleinwand bedient hat.
Die Nähe zu “Minority Report” ist kein Zufall. Mit John Underkoffler gehört ein wissenschaftlicher Berater der Filmcrew von Steven Spielberg zum Team von Oblong. Seine Forschung am Massachusetts Institute of Technology (MIT) stand nicht nur Pate für die beeindruckende Technik im Kinofilm, sondern fließt auch in G-Speak ein.
Aktuelle Entwicklungen im Interface Design zeigt Smashing Magazine. Bemerkenswert ist vor allem, dass viele der gezeigten Konzepte bereits realisiert wurden.
Vieles deutet darauf hin, dass die Zeiten von Maus und Tastatur bald der Vergangenheit angehören. iPhone und Microsoft Surface sind hier nur der Anfang. Ubiquitous Computing ist der Begriff, der in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird. In Coburg wurde und wird auf diesem Gebiet bereits geforscht. An der Fakultät Informatik kann man von Prof. Dr. Thomas Wieland mehr zum Thema erfahren.
In Sheraton Hotels muss man sich jetzt bereits vor Betreten der Eingangshalle die Hände waschen. Der Grund: der neue revolutionäre Computer von Microsoft mit dem Namen ‘Surface‘. Er kommt ohne Maus, Tastatur oder sonstige Eingabegeräte aus. Sämtliche Eingaben werden mit der Hand (bzw. mehreren Händen) auf der 30″ großen Tischplatte vorgenommen. Die Produkteinführung erfolgte noch vor dem iPhone. Er ist damit der erste massentaugliche Computer mit Multi-Touch-Display
Der Interaktionsdesigner Nicolas Nova hat sich mit der Entwicklung der Spielsteuerung, seit bestehen von Videospielen, befasst. Sein Ergebnis: die Komplexität der Steuerungen hat extrem zugenommen. Daher war die Einführung der Wii-Steuerung (Nintendo) geradezu eine Revolution. Dank des intuitiven Bedienkonzeptes – Steuerung über Bewegungen – ist sie sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet.
Nokia will jetzt auch Stück vom iPhone-Kuchen. Vorab gibt es daher bahnbrechende neue Erkenntnisse zum Thema Mobile Design:
“Design is all about creating experiences.
Design is the tool to bridge the gap between the person using the device, and the technology behind the interface – to make complex simple and attractive.
Design is a creative and interactive effort. Experienced designers look beyond their own work – to and inspiration and best prac- tices. This document highlights some examples of good mobile design.”
Die Beispiele die dann folgen, lassen nicht viel Hoffnung, dass Nokia wirklich die Lücke zwischen Benutzer und Technik schließen will.